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Das Fördergebiet in Homberg (Efze)

Im Jahr 2025 hat die Stadt Homberg (Efze) sich erfolgreich um die Aufnahme in das Förderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ beworben. 

Das Gebiet, für das in den nächsten 10 Jahren Fördermittel bereitstehen, umfasst im Wesentlichen den Bereich südlich der Innenstadt, also den zentralen Versorgungsbereich der Stadt Homberg (Efze). Mit der Programmaufnahme ergibt sich die Chance, Impulse, Ansätze und Ideen, die unter anderem in den Modellprojekten der Nationalen Stadtentwicklungspolitik „WANDELpfad“ und „Kleinstadt im Wandel – Von der Kleinstadt zur WANDELstadt“ partizipativ gesammelt wurden, fortzuführen und mithilfe der Fördermittel in die Umsetzung zu bringen.

Gebietsabgrenzung

Die Fördermittel können nur innerhalb eines räumlich abgegrenzten Gebiets, dem sogenannten Fördergebiet, eingesetzt werden. In Homberg (Efze) besteht dieses aus den folgenden Teilbereichen:

  • dem zentralen Versorgungsbereich entlang der Ziegenhainer Straße, die als gründerzeitliche Prachtstraße angelegt wurde und bereits zu ihrer Entstehungszeit als wichtige Handelsstraße diente,
  • der mittelalterlich geprägten Freiheit, die sich südlich der Wallstraße befindet und im Mittelalter eine eigenständige Stadt neben der Kernstadt Homberg (Efze) darstellte, sowie
  • dem südlichen Teil der historischen Altstadt, der die Untergasse und Teile der Holzhäuser Straße umfasst.

Darüber hinaus wird der Bereich rund um den Sportpark sowie die Erich-Kästner-Schule und die Stellbergschule, die am westlichen Siedlungsrand der Kernstadt liegen, in die Untersuchung einbezogen. Sollte sich im Rahmen der ISEK-Erarbeitung bestätigen, dass in diesem Bereich Entwicklungsbedarfe bestehen, wird eine Erweiterung des vorläufigen Fördergebiets geprüft und angestrebt.

Herausforderungen im Fördergebiet

Das Gebiet südlich der Innenstadt spielt für die Gesamtstadt Homberg (Efze) eine wichtige Rolle. Es verbindet die Altstadt mit den angrenzenden Stadtteilen und ist ein zentraler Wohn-, Arbeits- und Versorgungsstandort. Hier finden sich viele Angebote des täglichen Lebens, von Einkaufsmöglichkeiten und Dienstleistungen bis hin zu Schulen, Arztpraxen sowie sozialen und kulturellen Einrichtungen.

In den vergangenen Jahren sind jedoch zunehmende Negativentwicklungen zu beobachten: Immer mehr Gebäude stehen leer, Geschäfte schließen, und an vielen Stellen ist ein erheblicher Sanierungsbedarf sichtbar. Dadurch entstehen Lücken im Stadtbild, und manche Bereiche wirken zunehmend unbelebt.

Trotz dieser Herausforderungen bietet das Gebiet große Chancen. Gemeinsam mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern sollen diese herausgearbeitet und in passenden Projekten umgesetzt werden. Das ISEK dient dabei als Fahrplan-  es beschreibt die bestehenden Problemlagen, legt Ziele fest und benennt die Maßnahmen zu ihrer Umsetzung.