Stadtspaziergang in Homberg (Efze)
Gemeinsam unterwegs im Gebiet „Homberger Innenstadt“
Die Stadt Homberg (Efze) wurde in das Städtebauförderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ aufgenommen. Bei einem Stadtspaziergang mit Bürgerinnen und Bürgern wurde das Gebiet rund um die Freiheit, die Ziegenhainer Straße und die Untergasse erkundet.
Bei der Veranstaltung waren zwei zentrale Fragen von Bedeutung:
- Was soll sich verändern?
- Welche Ideen zur Verbesserung gibt es?
Die Veranstaltung fand am 02.12.2025 von 16:00 – 18:00 Uhr statt.
Zusammenfassung der zentralen Beteiligungsergebnisse
Beim Stadtspaziergang wurden an elf Stationen zentrale Orte und Projektideen im Förder- und Untersuchungsgebiet vorgestellt und diskutiert. Die Rückmeldungen zeigten, welche Orte und Themen aus Sicht der Teilnehmer*innen eine besondere Bedeutung für die zukünftige Innenstadtentwicklung haben und wo dringender Handlungsbedarf gesehen wird.
Intensiv diskutiert wurde der Busbahnhof und sein Umfeld. Fehlende digitale Fahrgastinformationen, unzureichende Beleuchtung, mangelnde Orientierung durch Wegweiser sowie fehlende wettergeschützte und abschließbare Fahrradabstellmöglichkeiten wurden benannt. Es wurde der Wunsch nach mehr Sicherheit, besserer Aufenthaltsqualität, Begrünung und klar herausgearbeiteten Stadteingängen zur Altstadt formuliert. Auch die Idee, das ehemalige Feuerwehrgebäude für verschiedene öffentliche Angebote umzunutzen, etwa Stadtbücherei und Jugendräume, wurde eingebracht.
Darüber hinaus wurden in mehreren Stationen wiederkehrende Themen benannt: Sanierungsbedarfe und Leerstände, insbesondere in der Untergasse und der Freiheit, fehlende oder wenig attraktive Aufenthalts- und Begegnungsorte sowie Defizite bei der Barrierefreiheit. Im Bereich Verkehr wurde auf zu hohe Geschwindigkeiten hingewiesen, etwa in der Untergasse und der Ziegenhainer Straße, mit negativen Auswirkungen auf Sicherheit und Aufenthaltsqualität. Verkehrsberuhigende Maßnahmen wurden grundsätzlich begrüßt, zugleich aber der Bedarf an zielortnahen Parkplätzen betont, insbesondere für ältere Menschen.
Positiv hervorgehoben wurden die vorhandene Fachwerkbebauung in der Altstadt, der gute nachbarschaftliche Zusammenhalt in der Freiheit und die ruhige, verkehrsarme Lage rund um den St.-Nikolaus-Platz.
In der Gesamtschau verdeutlichen die Rückmeldungen der Beteiligten den Wunsch nach einer integrierten Weiterentwicklung der Innenstadt, die zentrale Defizite im öffentlichen Raum und im Gebäudebestand adressiert, Verkehrssicherheit und Barrierefreiheit stärkt und zugleich die bestehenden Qualitäten und identitätsstiftenden Orte bewahrt und weiterentwickelt.
Die im Nachgang zur Veranstaltung veröffentlichte Pressemitteilung der Stadt Homberg (Efze) finden Sie hier (pdf, 0,5 MB).







